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Chronik der BLM - 1985

Pionierstart in Bayerns Medienzukunft

Am 20. März konstituiert sich der Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) mit einem frisch gewählten Vorstand und finanzieller Unterstützung durch eine Staatsbürgschaft.

Kurz darauf, am 1. April, nimmt die BLM mit fünf Mitarbeitenden ihre Arbeit auf.
 

Erste BLM-Mitarbeiter 1985

v.li. Heinz Heim, Reiner Müller, Dr. Wolf-Dieter Ring, Dr. Helmut Neupert, Helmut Haunreiter

gefüllter Sitzungssaal

Konstituierende Sitzung des Medienrats 1985

UKW-Frequenzen: Konkurrenz um Münchens Radiowellen

Ab dem 25. April beginnt die Planung für die bayerischen UKW-Frequenzen. Allein in München gibt es 23 Bewerbungen für drei verfügbare Frequenzen – ein Rennen um die Radiolandschaft der Zukunft.

Münchens erste Privatsender gehen on air

Am 29. Mai ist es so weit: Elf Münchner Radiosender, darunter Radio Gong und Radio Xanadu, starten erstmals auf den drei UKW-Frequenzen. Ein Meilenstein für den privaten Rundfunk in Bayern.

Kabelgesellschaften am Start

Im Oktober genehmigt der Medienrat die ersten 14 Kabelgesellschaften. Eines der ersten Kabelpilotprojekte für den privaten Rundfunk war 1984 in München gestartet.

Rudolf Mühlfenzl wird erster BLM-Präsident

Am 19. Dezember wählt der Medienrat Rudolf Mühlfenzl zum ersten Präsidenten der BLM. Gleichzeitig werden die Verträge für Münchens Hörfunkfrequenzen besiegelt – ein entscheidender Schritt für den privaten Rundfunk.