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Chronik der BLM - 1998

EU stoppt Digital-TV-Allianz

Die geplante Digital-TV-Allianz zwischen KirchGruppe, Bertelsmann und der Deutschen Telekom scheitert an der europäischen Wettbewerbshüterin. Die EU-Kommission untersagte den Zusammenschluss, da er zu einer marktbeherrschenden Stellung auf dem deutschen Pay-TV-Markt geführt hätte. Die Entscheidung ist ein herber Rückschlag für die beteiligten Unternehmen.

Privatsender verpflichten sich zu mehr Verantwortung

Die zunehmende Kritik an fragwürdigen Talkshow-Formaten, die auch vom Medienrat der BLM intensivdiskutiert werden, führt zu Konsequenzen: Der Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT) verabschiedet am 30. Juni einen Verhaltenskodex für das Privatfernsehen. Ziel ist es, mehr journalistische Sorgfalt und ethische Standards in den Programmen zu gewährleisten. Die Entscheidung ist eine Reaktion auf die anhaltende Debatte über Sensationsjournalismus und die Verantwortung der Medien.

Ein neues Zuhause für die BLM

Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) bezieht ihr neues Dienstgebäude in München-Neuperlach. Mit dem Umzug geht auch ein modernes Erscheinungsbild einher: Ein neues Logo mit dem Kürzel BLM und einer stilisierten Raute wird eingeführt. Am 11. November wird das Gebäude feierlich eingeweiht, mit rund 250 Gästen. Die BLM will das neue Domizil als Forum für Medienwirtschaft, Medienkultur und Medienbildung etablieren.

v.li. R. Mühlfenzl, L. Kirch, W.-D. Ring

Auch Medienmogul Leo Kirch ist unter den Gästen

Foto BLM-Foyer bestuhlt

BLM Einweihung mit 250 geladenen Gästen

Erste TV-Spots zur Fernseherziehung

Mit einem neuen Bildungsansatz wenden sich Fernsehsender im Dezember direkt an Eltern und Kinder: Der erste von vier Spots zur Fernseherziehung läuft auf Kabel 1 und ProSieben. Die Aktion folgt einem Medienratsbeschluss, der mehr Aufklärung über kindgerechten Medienkonsum fordert.