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Chronik der BLM - 2002

Kirch-Gruppe und Premiere melden Insolvenz an

Der Zusammenbruch eines der größten deutschen Medienunternehmen erschüttert die Branche: Die Kirch-Gruppe meldet am 8. April Insolvenz für ihr Kerngeschäft an, das unter anderem ProSiebenSat.1 und das lukrative Filmrechte-Geschäft umfasst. Nur einen Monat später folgt die Pleite von Kirch PayTV, der Muttergesellschaft des Pay-TV-Senders Premiere. Schließlich beantragt auch die Kirch-Dachgesellschaft TaurusHolding am 12. Juni Insolvenz. Die Krise läutet eine Neuordnung der deutschen Fernsehlandschaft ein.

Tele 5 kehrt auf die Bildschirme zurück

Ein bekannter er Sender feiert sein Comeback: Der bundesweite Spartensender Tele 5 nimmt den Betrieb wieder auf. Ursprünglich von der Kirch-Gruppe betrieben, war Tele 5 1993 eingestellt worden. Mit dem Neustart setzt der Sender seinen Fokus auf Spielfilme, Serien und Anime – und etabliert sich in den Folgejahren als feste Größe im deutschen Fernsehen.
 

Digitales Lokalfernsehen startet mit ON-TV

Ein wichtiger Schritt für die Digitalisierung des lokalen Fernsehens: Mit ON-TV startet im Rahmen eines zweijährigen Pilotprojekts das erste digitale Satellitenangebot für Lokalfernsehen in Niederbayern und der Oberpfalz. Die Initiative soll die Reichweite lokaler Sender erhöhen und ihre wirtschaftliche Tragfähigkeit stärken – ein entscheidender Faktor für die Zukunft kleinerer regionaler Medienangebote.

Gruppe mit Wolf-Dieter Ring im Mittelpunkt

Start ON-TV

Medienrat ordnet den Augsburger Hörfunkmarkt neu

Nach der Insolvenz von Radio KÖ nimmt der Medienrat eine strukturelle Anpassung des Augsburger Radiomarkts vor. Die Zahl der drahtlosen UKW-Frequenzen wird auf zwei beschränkt – zugunsten von Radio Fantasy und Hitradio RT.1. Gleichzeitig erhält der Digitalradiosender Rock Antenne eine terrestrische Stützfrequenz. Die Maßnahme soll langfristig für wirtschaftlich stabile Verhältnisse in der Region sorgen.